Eisdorf/Cannes. Die „Semaine de la Critique“ beim Filmvestival in Cannes fokussiert sich Jahr für Jahr auf Debüt- und Zweitwerke aus aller Welt und sichtete zum Zweck der Auswahl etwa 1.000 Spiel- und 1750 Kurzfilme. Im offiziellen Wettbewerb werden insgesamt sieben Filme laufen. Patrick Vollrath war mit „Alles wird gut“ kürzlich schon beim 36. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken in der Kategorie „Bester Mittellanger Film“ (Spielfilme zwischen ca. 30 und 65 Minuten) erfolgreich.

In „Alles wird gut“ wird die Liebe eines Vater zu seiner zur achtjährigen Tochter Lea (Julia Pointner) bei einem gemeinsamen Wochenende auf die Probe gestellt. Dazu die Austrian Film Commission (AFC): „Vollraths Erzählton oszilliert zwischen Spannung und Momenten berührender Nähe und trifft dabei punktgenau das Dilemma" der beiden Figuren.“

Zur Person
Patrick Vollrath

Patrick Vollrath (Jahrgang 1985), besuchte das TR-Gymnasium in Osterode. In München absolviert er eine Ausbildung zum Film- und Videoeditor bei ARRI Film & TV und arbeitete zunächst als Cutter. Seit 2008 studierte er Regie an der Wiener Filmakademie in der Klasse von Oscarpreisträger und zweimaligem Palme D‘Or-Gewinner Michael Haneke und schloss 2015 sein Filmstudium mit Auszeichnung ab.

2011 und 2013 gewann er den wichtigsten Werbe-Nachwuchswettbewerb in der Kategorie Film-die Cannes Young Lions Österreich. 2013 war er Teilnehmer des Berlinale Talent Campus. Mit seinen filmischen Arbeiten gewann er bereits diverse Preise wie den Max-Ophüls-Preis und war auf Kurzfilmfestivals in aller Welt vertreten.